Winter-Bilderbuch Lappland & Lofoten


Bei dieser 8-tägigen Reise erleben Sie die Winter-Wunder-Welt Lapplands und der Lofoten. Nur selten finden Touristen im Winter den Weg von Schwedisch Lappland über die Skanden auf die Lofoten. Tauchen Sie mit uns ein, wo der lappländische Frühlingswinter sich von seiner schönsten Seite zeigt. Von Arvidsjaur aus führt die Reise über den Silberweg und den Polarkreis durch die malerischen Fjällgebiete und die einsame Bergwelt der Skanden an den Nordatlantik und auf die Lofoten Inselgruppe. Lassen Sie sich verzaubern von den endlosen, weißen Naturlandschaften, den mystischen Polarlichtern und der Kultur der Samen, den letzten Ureinwohnern Nord-Europa. Eine geruhsame aber dennoch spannende Reise durch das Winter-Bilderbuch Lappland.

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters, Reisebüro Dreher, Hauptstr. 50, 55487 Sohren

Mindestteilnehmerzahl: 31 Personen

Leistungen:

  • Direktflug mit FlyCar ab/bis Hannover oder Stuttgart
  • 7 x Übernachtung in ausgesuchten Mittelklassehotels (landestypisch) gemäß Programmverlauf
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 7 x Halbpension (Frühstück & Abendessen)
  • Rundreise im Komfortbus gemäß Reiseprogramm
  • Qualifizierte Reiseleitung ab/bis Flughafen Arvidsjaur
  • Besuch im „Silber-Museum, 2 x Überquerung des Polarkreises inklusive Welcome-Drink und Polarkreis-Zertifikat, Fährüberfahrt zu der Lofoteninsel, Besuch im Wikinger-Museum, Besuch im Abisko-Nationalpark, Besichtigung der nördlichsten Stadt Schwedens, Besuch im weltberühmten Eishotel,Besuch einer Elchfarm, Besuch einer Rentierfarm, Gelegenheit zur Teilnahme an einer Husky- oder Motorschlitten-Safari
  • Inkludierte Eintritte: Silver-Museum, Wikinger-Museum, Eintritt Eishotel, Eintritt Elchfarm, Eintritt Sami-Museum
  • Ausführliche Reiseunterlagen
  • 24h Notruf-Service


Preis auf Anfrage

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag: Ankunft in Schwedisch Lappland Begrüßung durch die Reiseleitung am Flughafen und Transfer zum Hotel im Zentrum von Arvidsjaur. Während einer Stadtführung durch Arvidsjaur am Abend lernen Sie den ehemaligen Samenort kennen. Arvidsjaur heute ist nicht gerade eine pulsierende Großstadt, aber mit fast 6000 Einwohnern für den Norden Schwedens, eine bedeutende Stadt und wichtiger Versorgungspunkt für die umliegenden Dörfer. Arvidsjaur liegt an der Europastraße 45, dem sog. Inlandsvägen, und an der Inlandsbahn und ist im Winter das Mekka der Automobiltester. - Der Fischreichtum der über 4.000 Seen hat die Region von alters her zu einem Treffpunkt der Samen gemacht. 1757 wurde die Region dann auch von schwedischen Siedlern entdeckt und die Stadt besiedelt. Noch heute erinnern die Gebäude von „Lappstaden“ an die Zeiten, in denen sich die Samen alljährlich hier getroffen haben. Heute finden sie Kilometerlange Ski-Langlauf-Loipen, einige davon beleuchtet, zwei Skialpin-Gebiete und Zig-Kilometer an gespurten Tracks für Hundeschlitten- und Motorschlitten-Ausflüge. All dies sind heute die Garanten für ein attraktives Reiseziel im Winter. Übernachtung in Arvidsjaur.

2. Tag: Arvidsjaur-Bodo (ca. 370 km) - Auf dem Silberweg nach Norwegen Frühstück. Der heutige Tag zeigt Ihnen den Übergang vom klimatisch kontinentalen Inneren Lapplands über die Gebirgswelt bis zur vom Klima des Golfstroms geprägten Küstenlandschaft am norwegischen Nordatlantik. Sie verlassen Arvidsjaur auf der Reichstraße 95, dem Silberweg, eine alte Handelsroute dieser Region, und gelangen zunächst in die hübsche Kleinstadt Arjeplog. Hier besuchen Sie das Silbermuseum. Einar Wallquist, der „Lappland Doktor“, kam 1922 nach Arjeplog und es gefiel ihm dort so sehr, dass er den Rest seines Lebens dort blieb. Er war fasziniert von den Menschen, den Samen, wie auch den ersten Siedlern und von der einzigartigen Natur. Er begann alles zu sammeln, was er in seiner Zeit besorgen konnte. Sein Erbe und eine Vielzahl neuer Exponate macht das Silbermuseum zu einem Kulturschatz. Sanft steigt der Silberweg in Richtung Westen an und kurz vor der Grenze nach Norwegen erreichen Sie den Polarkreis. Ein Gläschen Glögg und ein Zertifikat machen den Schritt in die Arktis zu einem unvergesslichen Erlebnis. Weiter in Norwegen führt die Straße durch eine eindrucksvolle Berglandschaft hinab zur Europastraße 6. Ihr nächstens Etappenziel ist Bodo. Noch auf dem Weg dorthin, erwartet Sie ein weiteres Naturwunder: Saltstraumen - der stärkste Gezeitenstrom der Welt. - Durch einen etwas 150 m breiten Sund strömen im Wechsel von Ebbe und Flut knapp 4 00 Millionen Kubikmeter Wasser in die Meerenge hinein und wieder hinaus. Die Strömung kann bis zu 40 km/h schnell sein und dabei können Strudel mit einem Durchmesser von bis zu 10 Metern und bis zu 4 Metern Tiefe entstehen. Den besten Ausblick hat man von der Brücke, die den Sund überspannt. Übernachtung in Bodo.

3. Tag: Bodo-Moskenes-Leknes (Fähre + ca. 160 km) - Mit dem Schiff auf die Lofoten Frühstück. Freizeit in Bodo. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Fährschiff von Bodo nach Moskenes auf der Lofoteninsel. In dieser Jahreszeit wird hier der Kabeljau gefangen und mit etwas Glück können Sie die Fischer bei Ihrer Arbeit beobachten. Auf der Fahrt im südlichen Teil der Lofoten sammeln Sie Eindrücke von dieser einzigartigen Inselgruppe, die schon vor 6000 Jahren von Steinzeitmenschen bewohnt war. Die Inselwelt war schon damals ein Paradies, denn sie konnte dem Jägervolk in den ausgedehnten Wäldern Elche, Hirsche und Wildrentiere jagen. Das durch den Golfstrom erwärmte Meer war voll mit Fischen, Seehunden und Walen. Die Wikinger bauten vor 4000 Jahren dort Getreide an und errichteten große Häuptlingssitze. Etwa 1100 n. Chr. erlangte der Lofoten- Fischfang eine so große Bedeutung, dass dort die ersten Fischerhütten, die „Rorbuer“ gebaut wurden. Doch erst um 18 60 traten so große Fischschwärme dort auf, dass dies eine dauerhafte Grundlage für einen Aufschwung und bleibendem Wohlstand war. Der Grundstein für die heutige Besiedlung war gelegt. Übernachtung in Leknes auf der Lofoteninsel.

4. Tag: Ausflug Wunderwelt der Lofoten (ca. 60 km) Frühstück. Heute besuchen Sie zunächst in der kleinen Stadt Borg das Wikingermuseum. Dieses Museum ist die Rekonstruktion eines Häuptlingssitzes, des mit 83 m Länge größten Gebäudes, das jemals im Wikingerreich gefunden wurde. Die Grundsteine wurden schon im 6. Jh. gelegt, noch bevor die eigentliche Wikingerzeit begann. Sobald Sie hier eintreten sind, fühlen Sie sich in die Wikingerzeit zurückversetzt. Ein Licht flackert im Herd und schimmert von den Deckenlampen und der Geruch von Teer liegt in der Luft. Zurück in der Realität führt die Weiterfahrt in das malerische Fischerdorf Henningsvaer. Dieser Ort ist wohl das hübscheste Dorf auf der ganzen Insel und verbreitet einen einzigartigen Charme des Inselarchipels. Bummeln Sie durch die Sträßchen oder besuchen Sie die Kunstgalerie. Gelegenheitzur Teilnahme (gegen Aufpreis) an einem Bootsausflug hinaus aufs offene Meer mit herrlichen Naturbildern. Mit etwas
Glück können Sie Seeadler beobachten oder den Seehunden beim rumtoben auf einer Insel zusehen. Auch Fischer, die auf Kabeljaufang hier im Archipel unterwegs sind, werden Sie zu sehen bekommen. Übernachtung in Henningsvaer auf der Lofoteninsel.


5. Tag: Henningsvaer-Riksgränsen-Kiruna (ca. 400 km)
Frühstück. Heute verlassen Sie die Lofoten und reisen zunächst auf der erst 2007 fertiggestellten Lofast-Verbindung über die Inselgruppe der Vesterälen auf das norwegische Festland. Die Lofast- Verbindung zählt zu den schönsten Streckenabschnitten auf dieser Tour und führt durch bis dato völlig unerschlossene Landesteile. Auf dem Festland angekommen folgen Sie dem Ofotfjord, an dessen Ufer die im 2. Weltkrieg heiß umkämpfte Stadt Narvik, mit Nordeuropas wichtigstem Erzverladehafen, liegt. Dem „König Olav Weg“ folgend erreichen Sie nach nur wenigen Kilometern die Grenze zu Schweden und ein kleines Dörfchen, das bezeichnenderweise Riksgränsen, also die Reichsgrenze heißt. Die Touristenstation von Abisko bietet mit ihrer einzigartigen Natur einen wundervollen Einblick des gleichnamigen Nationalparks. Lohnenswert ist hier kleiner Spaziergang. Weiter der Erz-Bahn folgend erreichen Sie Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens. Die Stadt Kiruna gäbe es ohne die weltgrößten Eisenerzvorkommen nicht. So ist auch das Stadtbild vom Eisenerz geprägt, wie z. B. der Glockenturm des Stadthauses, einige Wohnblocks, die den Inneren des Bergwerkes nachgebildet. Übernachtung in Kiruna.

6. Tag: Kiruna-Eishotel-Jokkmokk (ca. 220 km)
Frühstück. Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt in Kiruna geht es weiter in das Dorf Jukkasjärvi, welches aufgrund des einmaligen Eishotels weltweit bekannt ist. Eine Führung durch das Eishotel zeigt Ihnen die Wunderwelten aus Eis, die von namhaften internationalen Künstlern jedes Jahr neu erschaffen werden. Nach der Führung haben Sie Zeit sich die Designersuiten in aller Ruhe anzuschauen und vielleicht der Absolut Wodka Eisbar einen Besuch abzustatten. Ganz in der Nähe befindet sich auch eine der ältesten Holzkirchen Nordschwedens aus dem frühen 17. Jh. mit einem wundervoll geschnitzten Altarbild. Weiterreise nach Vittangi, wo Sie den „König der Wälder“, den Elch bestaunen können. Hier kommen Sie mit den Elchen hautnah in Kontakt und erfahren alles Wissenswerte über die Lebensgewohnheiten der Tiere. Weiterfahrt über Gällivare nach Jokkmokk, wo Sie ganz in der Nähe des Polarkreises ankommen. Übernachtung in Jokkmokk.

7. Tag: In Jokkmokk: Arktische Abenteuer
Frühstück. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Aktivitäten (gegen Aufpreis) im Freien oder Naturerlebnissen Ihrer Wahl. Es locken die „arktischen Transportmittel“, wie die in Lappland allzeit präsenten Motorschlitten, auch Scooter genannt. Oder Sie unternehmen eine Hundeschlitten-Safari mit den zahmen Huskies, die leise auf samtweichen Pfoten und vom Musher, dem Hundeschlittenführer, täglich in der Wildnis unterwegs sind. Erleben Sie diese unvergesslichen Touren am Vor- oder Nachmittag dieses Tages. Zwischendurch laden wir Sie zu einem Besuch auf einer Rentierfarm ein. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die Rentierzucht und vieles über die Lebensweise der Samen, der Urbevölkerung Lapplands, die teilweise noch heute nomadisierend in den Weiten Lapplands lebt. Bei offenem Feuer in der Kota, dem Lappenzelt, wird ihnen eine Landesspezialität serviert. Übernachtung in Jokkmokk.

8. Tag: Jokkmokk — Arvidsjaur (ca. 170 km) Rückreise
Frühstück. Abreise aus Jokkmokk und kurzer Fotostopp am Polarkreis, den Sie heute auf der Südroute zum zweiten Mal überqueren. Durch die endlosen Weiten Lapplands gelangen Sie durch den Laponia Nationalpark (UNESCO-Naturerbe) zurück zum Flughafen in Arvidsjaur.

Reiseveranstalter: Reisebüro Dreher

So buchen Sie diese Reise:

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters, Reisebüro Dreher, Hauptstr. 50, 55487 Sohren

Mindestteilnehmerzahl: 31 Personen